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U2: Kreis­krankenhaus der Siedlungsratsgemeinde Torczyn

U2: Kreis­krankenhaus der Siedlungsratsgemeinde Torczyn

Am 15. Februar 2025 wandte sich das Kommunale gemeinnützige Unternehmen „Kreis­krankenhaus Torczyn der Siedlungsratsgemeinde Torczyn“ an die gemeinnützige Organisation UkraineFreundeSaar e.V. mit der Bitte um humanitäre Unterstützung zur Verbesserung der materiell-technischen Ausstattung der Einrichtung.

Das Krankenhaus von Torczyn blickt auf eine lange Geschichte zurück – seine Gründung wurde bereits im August 1944 durch einen Beschluss des Exekutivkomitees des Kreisrates bestätigt. Ausgehend von zunächst 20 Betten entwickelte sich die Einrichtung bis 1965 auf 83 und bis 1997 auf 75 Betten. Im Jahr 2024 betrug die Bettenzahl 51, ohne dass es im Laufe des Jahres zu Kürzungen kam.

Das Krankenhaus ist ein zentraler medizinischer Versorgungsstandort für die Einwohner der Gemeinde Torczyn und der umliegenden Gebietskörperschaften und bietet spezialisierte medizinische Hilfe in mehreren Bereichen – von Innerer Medizin und Chirurgie bis hin zu Geburtshilfe/Gynäkologie und Neurologie.

In der Einrichtung sind 66 medizinische und technische Mitarbeiter beschäftigt, darunter: 13 Ärzte, 26 Angehörige des mittleren medizinischen Personals, 13 Pflegehilfskräfte sowie 14 Personen des sonstigen Personals.

Die Poliklinik umfasst chirurgische, therapeutische, HNO-, augenheilkundliche, kardiologische, geburts­hilflich-gynäkologische, neurologische und weitere Fachbereiche. Der stationäre Bereich gliedert sich in zwei Hauptabteilungen: chirurgisch-traumatologisches (20 Betten) und internistisches (31 Betten).

Im Laufe des Jahres 2024 wurden behandelt:

• ambulant — 38.725 Patienten
• stationär — 2.434 Patienten
• durchgeführt wurden 1.383 ambulante Operationen sowie 765 stationäre, darunter 232 Narkosen.
Unter den Patienten befanden sich 49 Kriegsverwundete, denen umfassende medizinische Hilfe geleistet wurde.

Das Krankenhaus hatte dringend Bedarf an moderner medizinischer Ausrüstung, insbesondere an Narkose- und Beatmungsgeräten. Dem medizinischen Zentrum wurde ein Narkose-Beatmungsgerät des Typs QRG Primus SW 4.5 übergeben, was die Durchführung sichererer und effizienterer chirurgischer Eingriffe ermöglichte und die Qualität der Versorgung in den Abteilungen für Chirurgie und Anästhesiologie deutlich erhöhte.

Die humanitäre Unterstützung durch Partnerorganisationen hat für das Krankenhaus strategische Bedeutung. In Zeiten des Krieges und bei eingeschränkter staatlicher Finanzierung wird diese Hilfe zu einer realen Ressource für die Modernisierung der technischen Ausstattung, die Einführung moderner Behandlungsmethoden und die Erweiterung der Möglichkeiten zur Versorgung Verwundeter und Regelpatienten. Jedes Gerät, jedes Instrument und jedes Verbrauchsmaterial, das im Rahmen humanitärer Unterstützung bereitgestellt wird, trägt unmittelbar zur Rettung von Menschenleben und zur Wiederherstellung der Gesundheit bei.

Das Kreis­krankenhaus Torczyn ist nicht nur eine medizinische Einrichtung, sondern auch ein wichtiger Pfeiler für Sicherheit und Stabilität der Gemeinde. Die Gewährung humanitärer Hilfe, insbesondere in Form lebenswichtiger medizinischer Geräte, ist ein Beitrag zur Rettung hunderter Patienten und zur Weiterentwicklung des regionalen Gesundheitssystems.

Die Medizintechnik stammt aus den Krankenhäusern des Saarlandes - in diesem Fall vom Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg, wofür wir im Namen der Ukraine sehr dankbar sind.

Wir danken der Ministerpräsidentin, Frau Anke Rehlinger, die den Sammelaufruf für die Medizintechnik gestartet hat, und auch der Staatskanzlei des Saarlandes für die Unterstützung - vor allem für die Förderung der notwendigen Verbrauchsmaterialien, die für die Inbetriebnahme der Geräte im November 2025 essentiell waren.

Wir danken unseren ehrenamtlichen HelferInnen für ihre Begleitung der Spende von der Abholung bei den Spendenden, über die Prüfung der Bedarfe, Erstellung der Ausfuhrunterlagen bis hin zur Berichterstattung über das abgeschlossene Projekt.

Wir danken unserem Partner, Ukraindrop für einen sicheren Transport der Spende an den Standort.

Gemeinsam sind wir stark!

U2: Krankenhäuser und Medizin

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