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U2: Kremenezker Stützpunktkrankenhaus

U2: Kremenezker Stützpunktkrankenhaus

Der Krieg in der Ukraine hat die Prioritäten und Möglichkeiten des Gesundheitssystems grundlegend verändert. Jeder Tag an der Front und im Hinterland ist ein Kampf um Leben, und jede Ärztin, jeder Arzt sowie jede Krankenschwester und jeder Krankenpfleger werden zu unsichtbaren Helden, deren Einsatz ohne moderne Ausstattung und die Unterstützung von Wohltätigen nicht möglich wäre.

Das Kremenezker Stützpunktkrankenhaus – eine führende medizinische Einrichtung des Krankenhausrings von Ternopil – steht seit vielen Jahrzehnten im Dienst der Gesundheit der Menschen in der Region. Gegründet im Jahr 1945, ist es heute das einzige Cluster-Krankenhaus im gesamten Bezirk. Es versorgt sowohl die einheimische Bevölkerung als auch Kriegsverwundete, Binnenvertriebene und Patientinnen und Patienten aus anderen Regionen. Die medizinische Struktur umfasst drei ambulante und neun stationäre Abteilungen, unter denen die Abteilung für Anästhesiologie und Intensivtherapie von besonderer Bedeutung ist. Hier werden die schwersten Fälle behandelt, kritische Zustände stabilisiert, komplexe Operationen durchgeführt und lebensrettende Soforthilfe geleistet.

Das Krankenhaus steht vor einer besonders dringenden Notwendigkeit: dem Erhalt eines Anästhesiearbeitsplatzes Dräger Primus. Diese moderne Narkose- und Beatmungsstation ist für viele chirurgische Eingriffe auf höchstem Sicherheitsniveau unverzichtbar. Der Bedarf an einer solchen Ausstattung ist insbesondere während des Krieges stark gestiegen, da die Zahl der chirurgischen und kardiologischen Patientinnen und Patienten erheblich zugenommen hat und in den Intensivstationen häufig ukrainische Verteidiger mit schweren Verletzungen liegen.

Trotz der Bemühungen der Verwaltung, die medizinische Basis zu modernisieren, bleiben die finanziellen Mittel aus kommunalen und staatlichen Quellen unzureichend. Aus diesem Grund hat sich das Krankenhaus an internationale Partner gewandt, insbesondere an den Verein UkraineFreundeSaar e. V.. Humanitäre Hilfe in Form moderner medizinischer Geräte ist nicht nur ein Zeichen der Solidarität – sie ist ein echtes Instrument zur Rettung von Dutzenden, wenn nicht Hunderten von Leben. Während der Staat zentrale Beschaffungen organisiert, können Wohltätige schneller handeln. Geräte aus dem Ausland entsprechen oft den höchsten Standards der medizinischen Praxis. Eine rechtzeitige Behandlung von Verwundeten und Kranken ermöglicht es, Menschen schneller in ein aktives Leben zurückzuführen. Jedes gespendete Gerät oder Instrument ist zudem eine Erinnerung an Ärztinnen, Ärzte und Patientinnen, dass sie mit ihren Problemen nicht allein gelassen werden.

In einer Zeit, in der das ukrainische Gesundheitswesen an der Grenze seiner Belastbarkeit arbeitet, ist jede Spende eine weitere Chance auf Leben. Das Kremenezker Stützpunktkrankenhaus ist ein Beispiel dafür, wie internationale Solidarität und lokaler Einsatz eine starke Allianz zum Wohle der Gesundheit der Menschen bilden können. Der Krieg wird enden, doch schon heute können wir gemeinsam das Fundament für eine Zukunft legen, in der jede Ukrainerin und jeder Ukrainer Zugang zu einer hochwertigen medizinischen Versorgung hat – unabhängig von den Herausforderungen der Zeit.

Die Medizintechnik stammt aus den Krankenhäusern des Saarlandes - in diesem Fall vom Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg, wofür wir im Namen der Ukraine sehr dankbar sind.

Wir danken der Ministerpräsidentin, Frau Anke Rehlinger, die den Sammelaufruf für die Medizintechnik gestartet hat, und auch der Staatskanzlei des Saarlandes für die Unterstützung - vor allem für die Förderung der notwendigen Verbrauchsmaterialien, die für die Inbetriebnahme der Geräte im November 2025 essentiell waren.

Wir danken unseren ehrenamtlichen HelferInnen für ihre Begleitung der Spende von der Abholung bei den Spendenden, über die Prüfung der Bedarfe, Erstellung der Ausfuhrunterlagen bis hin zur Berichterstattung über das abgeschlossene Projekt.

Wir danken unserem Partner, Ukraindrop für einen sicheren Transport der Spende an den Standort.

Gemeinsam sind wir stark!

U2: Krankenhäuser und Medizin

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