U2: Lyubeschiwska Multidisziplinäre Klinik des Gemeinderats Lyubeschiw

Diesmal konzentrierte sich unsere Unterstützung auf die Hilfe für das kommunale Unternehmen „Lyubeschiwska Multidisziplinäre Klinik“ des Gemeinderats Lyubeschiw.
Die Klinik befindet sich in einem Grenzgebiet zur Republik Belarus, genauer gesagt im Rajon Kamin-Kaschyrskyj in der Oblast Wolyn, in unmittelbarer Nähe zur Staatsgrenze zwischen der Ukraine und Belarus. Unter den schwierigen Bedingungen des anhaltenden umfassenden Krieges auf dem Territorium der Ukraine setzt das Krankenhaus seine Tätigkeit fort, um die Bevölkerung dieser Region zu unterstützen und zu versorgen. Es bietet medizinische Dienstleistungen sowohl für die lokale Bevölkerung als auch für Menschen an, die sich in den Grenzregionen aufhalten.
Dem medizinischen Zentrum wurde ein lebenswichtiges Gerät übergeben – ein Narkose- und Beatmungsgerät Dräger Primus, das es ermöglicht, ein hohes Maß an Sicherheit während Operationen zu gewährleisten und das Leben und die Gesundheit der Patienten zu retten, einschließlich ziviler Opfer bewaffneter Konflikte.
Die „Lyubeschiwska Multidisziplinäre Klinik“ existiert seit 1941. Heute ist sie ein moderner, vielseitiger medizinischer Komplex mit über 220 medizinischen Fachkräften, darunter 45 Ärzte, 87 Pflegekräfte sowie Hilfs- und technisches Personal. Jährlich werden dort über 4500 Patienten behandelt und mehr als 1000 operative Eingriffe durchgeführt – darunter viele komplexe Operationen unter Einsatz moderner anästhesiologischer Technik.
In Zeiten zunehmender Belastung des Gesundheitssystems und begrenzter Ressourcen ist eine Unterstützung dieser Art von besonderer Bedeutung. Ein großer Teil des staatlichen Budgets wird für Verteidigungszwecke verwendet, was zu einem erheblichen Defizit im Gesundheitswesen führt. Daher ist die Unterstützung durch wohltätige Organisationen von entscheidender Bedeutung. Wir danken allen herzlich, die sich an dieser Initiative beteiligt haben. Jeder Beitrag ist nicht nur eine Sachspende – er bedeutet gerettete Menschenleben. Gemeinsam können wir eine würdige medizinische Versorgung für diejenigen sicherstellen, die sie am dringendsten benötigen.
Die Medizintechnik stammt aus den Krankenhäusern des Saarlandes - in diesem Fall vom Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg, wofür wir im Namen der Ukraine sehr dankbar sind.
Wir danken der Ministerpräsidentin, Frau Anke Rehlinger, die den Sammelaufruf für die Medizintechnik gestartet hat, und auch der Staatskanzlei des Saarlandes für die Unterstützung - vor allem für die Förderung der notwendigen Verbrauchsmaterialien, die für die Inbetriebnahme der Geräte im November 2025 essentiell waren.
Wir danken unseren ehrenamtlichen HelferInnen für ihre Begleitung der Spende von der Abholung bei den Spendenden, über die Prüfung der Bedarfe, Erstellung der Ausfuhrunterlagen bis hin zur Berichterstattung über das abgeschlossene Projekt.
Wir danken unserem Partner, Ukraindrop für einen sicheren Transport der Spende an den Standort.
Gemeinsam sind wir stark!
Bericht in der Ukraine: https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1713710109552564&id=100027407756375
U2: Krankenhäuser und Medizin
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