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U2: Zentrales Stadtkrankenhaus des Stadtrats Riwne

U2: Zentrales Stadtkrankenhaus des Stadtrats Riwne

KNP „Zentrales Stadtkrankenhaus“ des Stadtrats von Riwne – Beatmungsgerät Dräger Primus

Das Frühjahr 2025 brachte nicht nur die Erneuerung der Natur, sondern auch eine neue Welle der Herausforderungen für die Ukraine, die weiterhin für ihre Zukunft im Krieg kämpft. In dieser Zeit wurde humanitäre Hilfe nicht nur zu einem Zeichen der Solidarität, sondern zu einer lebensnotwendigen Unterstützung für Millionen von Bürgerinnen und Bürgern. Von der Ausstattung der Krankenhäuser mit Geräten bis hin zur Lieferung von Lebensmitteln, Medikamenten und Kleidung in Frontgebiete und Notunterkünfte – Freiwillige, Wohltätigkeitsorganisationen und internationale Partner leisten Übermenschliches, um jenen zu helfen, die es am dringendsten benötigen.

Diesmal galt unsere Unterstützung dem Kommunalen Nichtkommerziellen Unternehmen „Zentrales Stadtkrankenhaus“ des Stadtrats von Riwne. Es handelt sich um eine multidisziplinäre Einrichtung, die rund um die Uhr Notfallmedizin bereitstellt. Mit 700 Betten und 21 Abteilungen deckt das Krankenhaus ein breites Spektrum medizinischer Fachrichtungen ab – von der Notfallversorgung bis hin zu hochspezialisierter Chirurgie und Rehabilitation. An diese medizinische Einrichtung wurde ein Beatmungsgerät vom Typ Dräger Primus übergeben, das die Qualität und Effizienz der Behandlung erheblich verbessert hat.

Auf dem Höhepunkt der COVID-19-Pandemie wurde das Krankenhaus zu einer zentralen Anlaufstelle und wies dank des hohen Professionalisierungsgrads des medizinischen Personals eine der niedrigsten Sterblichkeitsraten im Land auf. Seit Beginn des großangelegten Krieges hat die Einrichtung über 12.000 Verwundete und Binnenvertriebene aufgenommen. Heute entwickelt das Krankenhaus aktiv die Bereiche Herzchirurgie und Transplantologie weiter.

Trotz dieser Erfolge besteht weiterhin ein akuter Bedarf an moderner medizinischer Ausrüstung. Die staatliche Finanzierung reicht dafür nicht aus. Die Unterstützung solcher medizinischer Einrichtungen ist eine gemeinsame Verantwortung. Sie ist von entscheidender Bedeutung, um ein angemessenes Niveau der medizinischen Versorgung in schwierigen Zeiten sicherzustellen. Sie ermöglicht es, Leben zu retten und qualifizierte Hilfe für alle zu leisten, die sie benötigen. Humanitäre Hilfe ist nicht nur ein Beitrag zur Medizin, sondern auch zur Bewahrung menschlichen Lebens. Sie ist eine ethische Verpflichtung und eine strategische Investition in Frieden, Sicherheit und Stabilität weltweit.

Die Medizintechnik stammt aus den Krankenhäusern des Saarlandes - in diesem Fall vom Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg, wofür wir im Namen der Ukraine sehr dankbar sind.

Wir danken der Ministerpräsidentin, Frau Anke Rehlinger, die den Sammelaufruf für die Medizintechnik gestartet hat, und auch der Staatskanzlei des Saarlandes für die Unterstützung - vor allem für die Förderung der notwendigen Verbrauchsmaterialien, die für die Inbetriebnahme der Geräte im November 2025 essentiell waren.

Wir danken unseren ehrenamtlichen HelferInnen für ihre Begleitung der Spende von der Abholung bei den Spendenden, über die Prüfung der Bedarfe, Erstellung der Ausfuhrunterlagen bis hin zur Berichterstattung über das abgeschlossene Projekt.

Wir danken unserem Partner, Ukraindrop für einen sicheren Transport der Spende an den Standort.

Gemeinsam sind wir stark!

Bericht in der Ukraine: https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1424019482954314&id=100060388286501

U2: Krankenhäuser und Medizin

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